
Women Composers
Women Composers
28. März 2026
Anläßlich des Weltfrauentages widmen Alicja Ciesielczuk und Paulina Żmuda dieses Konzert der Musik von Frauen, deren Meisterschaft in ihren instrumentalen Fähigkeiten und auch im Komponieren schon zu ihren Lebzeiten unumstritten war. Der weite Bogen spannt sich von der großen und sehr geschätzten Élisabeth Jaquet de la Guerre, die im 17 Jahrhundert lebte, bin hin zu Fanny Hensel, der großen, leider viel zu früh verstorbenen Musikerin und Komponistin des 19. Jahrhunderts, die ihren eigenen Musiksalon betrieb, und durchaus, wie alle Komponistinnen dieses Konzertes, mit den einengenden gesellschaftlichen Regeln ihrer Zeit zu kämpfen hatte.
Der Eintritt ist frei, angemessene großzügige Spenden an die musiker sind aber sehr erwünscht.
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Programm:
Élisabeth Jacquet de La Guerre (1665–1729)
Suite for harpsichord in D minor (Pièces de clavecin, 1707)
- Prélude
- La Flamande
- Sarabande
- Rigaudon
- Chaconne
Élisabeth Jacquet de La Guerre
Susanne (Cinquième cantate à voix seule, Livre premier, 1708)
- Recitative: Contre la saison trop ardente
- Aria: Indiscrette jeunesse
- Recitative: Les beautez de Susanne animent leur audace
- Aria: Cedez, Il fault vois rendre
- Recitative: Ils doivent l'accusé d'une ardeur criminelle
- Recitative: Inhumains, est-ce ainsi que vous prétendez plaire
- Recitative: mesuré Non, dit l'Heroïne confiante
- Aria: Que la même ardeur nous anime
Hélène de Montgeroult (1764–1836)
Fantaisie in G minor
Maria Szymanowska (1789-1831)
- Se spiegar potessi, oh Dio!
- Peine et plaisir
Fanny Hensel (1805–1847)
- Ave Maria, HU 20
- Sie liebt, mich liebt die Auserwählte, HU 172
- Nacht, HU 259
- Gondellied, HU 377
- Im Herbste, HU 416
- Wenn der Frühling kommt, HU 286
Die Sopranistin Alicja Ciesielczuk schloss im Frühjahr 2024 ihr Masterstudium im Fach Sologesang an der MUK ab, wo sie in der Klasse von KS Melba Ramos studierte. Im Februar 2026 sang sie Valencienne in „Die lustige Witwe“ an der Kammeroper Hamburg. Im Herbst davor aufführte sie die Solosopran Partie in Verdis Requiem mit Neuen Lausitzer Philharmonie. Sommer 2025 verbrachte sie beim Lehr Festival Bad Ischl, wo sie Diane in „Orpheus in der Unterwelt“ verkörperte. Im Oktober 2024 stand sie als Viktoria in Paul Abrahams Operette Viktoria und ihr Husar auf der Bühne des Stadttheaters Baden. Bereits 2023 debütierte sie in zwei bedeutenden Rollen: als Mimì in einer Kinderversion von Puccinis La Bohème und als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte im Stadttheater Bad Hall. In den vergangenen Jahren war sie außerdem als Micaëla in Bizets Carmen, in der Titelrolle der Oper Il Damone sowie als Fiorino in Moro per amore von Alessandro Stradella zu erleben (u. a. in Rom und Modena). Frühere Opernengagements umfassen Rollen wie Cashier/Hippie in Olga Neuwirths Orlando bei der Uraufführung an der Wiener Staatsoper und Frau Herz in Mozarts Singspiel Der Schauspieldirektor.
Neben ihrer Opernkarriere ist Ciesielczuk eine gefragte Interpretin Alter Musik. Sie hat zwei Ensembles gegründet: Tra le Fiamme und Fiamma Nera, die sich auf Barock- und Frühromantik-Repertoire spezialisieren. Sie trat bei zahlreichen Alte-Musik-Festivals auf, gab Solokonzerte und widmete ihre Masterarbeit der Interpretation barocker Kantaten. Ihr erstes Soloalbum „Enigma“ mit dem Ensemble Fiamma Nera erschien im November 2025.
Ciesielczuk ist zudem Preisträgerin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die ArtSong International Song Competition 2021 in Kroatien, der Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb in Deutschland, die 21. Osaka International Music Competition (Japan 2020) sowie der Händel Göttingen Wettbewerb 2021. Sie veröffentlichte mehrere CDs, unter anderem mit orchestrierten Marienliedern sowie den opera omnia von Bartłomiej Pękiel und Franciszek Lilius.
Paulina Żmuda studied harpsichord and historical keyboard
instruments with Mariola Banaszkiewicz-Bryła, Gordon
Murray, Erich Traxler, Nicholas Parle, and Mikayel Balyan at
the Academy of Music in Poznań (Poland), MDW and MUK in
Vienna. As a soloist and ensemble player Paulina has
participated in numerous projects, festivals, and
masterclasses. Between 2019 and 2022, she worked as an
accompanist at MUK (Vienna). She worked as a co-organizer
of the Early Music Festival Komendunesi (Comenduno, Italy)
for two years. She is also a co-founder and a member of the
Fortepiano Society Vienna and Quattro Cieli Ensemble.
Tra le Fiamme besteht aus Paulina Alicja Żmuda (Tafelklavier) und Alicja Paulina Ciesielczuk (Sopran). Ihre Mission ist es, emotionale Authentizität mit der Stilistik der jeweiligen Epochen zu verbinden. Inspiriert von historischen Schauspieltechniken laden sie das Publikum ein, eine neue Dimension bereits bekannter Musik zu entdecken.
In den letzten Jahren konnte das Duo zahlreiche künstlerische Erfolge verzeichnen. Im Jänner 2026 präsentierten die Künstlerinnen das Konzert „Wiener Charme, polnisches Feuer“ an der Baltischen Oper in Danzig, Polen. Im Jahr 2025 traten sie beim Annum Festival mit dem Programm „Rosa mistica“ auf, dann im Kunstsalon La Divina in Wien, und veröffentlichten außerdem ihr Debütalbum „Enigma" in Zusammenarbeit mit dem Quartetto Nero. Ein Jahr zuvor spielten sie ein Recital im Alten Rathaus in Wien. Im Jahr 2022 erhielt das Ensemble ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe, das die Realisierung einer Konzertreihe mit barocken Kantaten in Warschau und Umgebung ermöglichte.
Zu den früheren Erfolgen zählen der Finalistinnen-Titel beim renommierten Händel-Wettbewerb in Göttingen, ein Liederabend im Rahmen von HandMadeMusic – Summer Concerts in the Garden in Wien sowie ein Liederabend mit Liedern von Joseph Haydn beim Festival der Wiener Gesellschaft für historisches Klavier (2021). In den Jahren 2020–2025 realisierte das Duo fünf professionelle Aufnahmen mit Repertoire von Antonio Caldara bis Michał Kleofas Ogiński, die in den sozialen Medien des Ensembles zu sehen sind.
Die Sopranistin Alicja Ciesielczuk schloss im Frühjahr 2024 ihr Masterstudium im Fach Sologesang an der MUK ab, wo sie in der Klasse von KS Melba Ramos studierte. Im Februar 2026 sang sie Valencienne in „Die lustige Witwe“ an der Kammeroper Hamburg. Im Herbst davor aufführte sie die Solosopran Partie in Verdis Requiem mit Neuen Lausitzer Philharmonie. Sommer 2025 verbrachte sie beim Lehr Festival Bad Ischl, wo sie Diane in „Orpheus in der Unterwelt“ verkörperte. Im Oktober 2024 stand sie als Viktoria in Paul Abrahams Operette Viktoria und ihr Husar auf der Bühne des Stadttheaters Baden. Bereits 2023 debütierte sie in zwei bedeutenden Rollen: als Mimì in einer Kinderversion von Puccinis La Bohème und als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte im Stadttheater Bad Hall. In den vergangenen Jahren war sie außerdem als Micaëla in Bizets Carmen, in der Titelrolle der Oper Il Damone sowie als Fiorino in Moro per amore von Alessandro Stradella zu erleben (u. a. in Rom und Modena). Frühere Opernengagements umfassen Rollen wie Cashier/Hippie in Olga Neuwirths Orlando bei der Uraufführung an der Wiener Staatsoper und Frau Herz in Mozarts Singspiel Der Schauspieldirektor.
Neben ihrer Opernkarriere ist Ciesielczuk eine gefragte Interpretin Alter Musik. Sie hat zwei Ensembles gegründet: Tra le Fiamme und Fiamma Nera, die sich auf Barock- und Frühromantik-Repertoire spezialisieren. Sie trat bei zahlreichen Alte-Musik-Festivals auf, gab Solokonzerte und widmete ihre Masterarbeit der Interpretation barocker Kantaten. Ihr erstes Soloalbum „Enigma“ mit dem Ensemble Fiamma Nera erschien im November 2025.
Ciesielczuk ist zudem Preisträgerin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die ArtSong International Song Competition 2021 in Kroatien, der Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb in Deutschland, die 21. Osaka International Music Competition (Japan 2020) sowie der Händel Göttingen Wettbewerb 2021. Sie veröffentlichte mehrere CDs, unter anderem mit orchestrierten Marienliedern sowie den opera omnia von Bartłomiej Pękiel und Franciszek Lilius.
Paulina Żmuda studied harpsichord and historical keyboard
instruments with Mariola Banaszkiewicz-Bryła, Gordon
Murray, Erich Traxler, Nicholas Parle, and Mikayel Balyan at
the Academy of Music in Poznań (Poland), MDW and MUK in
Vienna. As a soloist and ensemble player Paulina has
participated in numerous projects, festivals, and
masterclasses. Between 2019 and 2022, she worked as an
accompanist at MUK (Vienna). She worked as a co-organizer
of the Early Music Festival Komendunesi (Comenduno, Italy)
for two years. She is also a co-founder and a member of the
Fortepiano Society Vienna and Quattro Cieli Ensemble.
Tra le Fiamme besteht aus Paulina Alicja Żmuda (Tafelklavier) und Alicja Paulina Ciesielczuk (Sopran). Ihre Mission ist es, emotionale Authentizität mit der Stilistik der jeweiligen Epochen zu verbinden. Inspiriert von historischen Schauspieltechniken laden sie das Publikum ein, eine neue Dimension bereits bekannter Musik zu entdecken.
In den letzten Jahren konnte das Duo zahlreiche künstlerische Erfolge verzeichnen. Im Jänner 2026 präsentierten die Künstlerinnen das Konzert „Wiener Charme, polnisches Feuer“ an der Baltischen Oper in Danzig, Polen. Im Jahr 2025 traten sie beim Annum Festival mit dem Programm „Rosa mistica“ auf, dann im Kunstsalon La Divina in Wien, und veröffentlichten außerdem ihr Debütalbum „Enigma" in Zusammenarbeit mit dem Quartetto Nero. Ein Jahr zuvor spielten sie ein Recital im Alten Rathaus in Wien. Im Jahr 2022 erhielt das Ensemble ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe, das die Realisierung einer Konzertreihe mit barocken Kantaten in Warschau und Umgebung ermöglichte.
Zu den früheren Erfolgen zählen der Finalistinnen-Titel beim renommierten Händel-Wettbewerb in Göttingen, ein Liederabend im Rahmen von HandMadeMusic – Summer Concerts in the Garden in Wien sowie ein Liederabend mit Liedern von Joseph Haydn beim Festival der Wiener Gesellschaft für historisches Klavier (2021). In den Jahren 2020–2025 realisierte das Duo fünf professionelle Aufnahmen mit Repertoire von Antonio Caldara bis Michał Kleofas Ogiński, die in den sozialen Medien des Ensembles zu sehen sind.
