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Quattro Cieli

Hensel & Gretel

14. April 2026, 18 Uhr

Fanny Hensel, die musikalisch hochbegabte Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy mußte auf Grund der damaligen gesellschaftlichen Erwartungen ihr Talent lange Jahre im Verborgenen Halten. Einen Großteil ihres umfangreichen Werkes veröffentlichte sie entweder gar nicht oder unter dem Namen ihres Bruders. Erst in ihrem letzten Lebensjahr trat sie - im eigenen Namen - an die Öffentlichkeit. 

Die Sopranistin Tabea Mitterbauer und die Fortepianistin Erika Spring würdigen die große Komponistin in diesem Konzert. 

Zähltickets

Fanny Hensel 

          „Die Liebende“ H-U 98

          „Schwarz ihre Brauen“ H-U 22

          „Frühling“ H-U 464, op.7/3

          „Die furchtsame Träne“ H-U 66

          „Wo kommst du her?“ H-U 110

          „Selmar und Selma“ H-U 230

          „Nachtwanderer“ H-U 397, op.7/1

Felix Mendelssohn-Bartholdy 

          „Winterlied“ op.19/3

Fanny Hensel 

          „Lebewohl“ H-U 48

F. Mendelssohn-Bartholdy

          „Andres Maienlied“ op.8/8


Zähltickets


TABEA MITTERBAUER

sopran

Die junge österreichische Sopranistin Tabea Mitterbauer wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Erste solistische Aufgaben übernahm sie in ihrer Jugend am Landestheater Linz in Mozarts Die Zauberflöte, Brittens The Turn of the Screw und Debussys Pelléas et Mélisande.

Nach ihrer Matura am Musikgymnasium Linz studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zunächst im Bachelor bei Edith Lienbacher und anschließend im Master Lied-Oratorium-Konzert bei Florian Boesch und Tanya Aspelmeier. Beide Studien schloss sie erfolgreich mit Auszeichnung ab.

Tabea Mitterbauer pflegt eine besondere Liebe zur Alten und Neuen Musik. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem belgischen Ensemble Vox Luminis unter der Leitung von Lionel Meunier. Als Solistin in Bachs h-Moll-Messe und der Johannespassion führten sie Tourneen mit dem Freiburger Barockorchester in die Wigmore Hall in London, das Concertgebouw Amsterdam, die Berliner Philharmonie sowie zu denSalzburger Festspielen.

Mit dem Barockensemble capella sollertia unter der Leitung von Johanna Soller sang sie im Rahmen der Gesamteinspielung der 18 Kantaten Johann Ludwig Bachs, die im Jänner 2026 beim Label Ricercar erschien und als „Recording of the Month“ des Gramophone Magazine ausgezeichnet wurde. Im Juni 2026 werden sie zusammen beim Bachfest in Leipzig mit Ausschnitten davon zu hören sein.

Im Oktober 2024 war sie Teilnehmerin der Masterclass „Bach Young Soloists“ mit Philippe Herreweghe und Dorothee Mields in Gent.

Tabea Mitterbauer hegt eine besondere Leidenschaft für das Lied.

Liederabende gab sie unter anderem im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein. 2024 war sie in Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire beim Festival KlangBildKlang in Wien zu hören.

Auf der Opernbühne war sie 2021 als Amitta in Telemanns Der geduldige Sokrates zusammen mit dem Barockensemble Schirokko in der Hamburger Elbphilharmonie engagiert. Von 2022 bis 2024 verkörperte sie an der Kammeroper München die Rolle des Cherubino in Mozarts Figaros Hochzeit mit Vorstellungen im Cuvilliéstheater

München und bei Gastspielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zudem sang sie im Februar 2026 mit dem Arcturos Barockorchester die Belinda in Purcells Dido and Aeneas.

Tabea Mitterbauer ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, darunter Musica Juventutis, der BePhilharmonic-Wettbewerb der Wiener Philharmoniker und Prima la musica.


ERIKA SPRING

hammerklavier

Erika Spring, geboren 1997 in Scheibbs (Niederösterreich), ist Pianistin und widmet sich besonders der Kammermusik und Liedbegleitung. Früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Klavier und erhielt während ihrer Schulzeit am Musikgymnasium Linz Unterricht bei Reinhold Puri-Jobi. Danach setzte sie ihre pianistische Ausbildung bei Christiane Karajeva, Amandine Savary und Johannes Marian an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Sie schloss ihr Bachelor- und Masterstudium in Instrumental- und Gesangspädagogik jeweils mit Auszeichnung ab. Für ihre Erfolge im Studium erhielt Erika Spring den Würdigungspreis 2025. Derzeit vertieft sie ihre Ausbildung im Masterstudium Kammermusik bei Christoph Eggner. Im Zentrum ihrer künstlerischen Tätigkeit steht die musikalische Begegnung mit anderen

Musiker:innen und Sänger:innen. Seit einigen Jahren wendet sich Erika Spring verstärkt der zeitgenössischen Musik zu. Darüber hinaus gilt ihr Interesse dem Hammerklavier, mit dem sie sich im Rahmen ihres Studiums bei Stefan Gottfried und Carlos Goikoetxea intensiv beschäftigt. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Igor Lebedev, Andreas Staier, Gábor Csalog und Michel Béroff. Seit 2021 ist sie Mitglied der Stiftung Live Music Now -Yehudi Menuhin Wien. Sie wurde beim „BePhilharmonic -Strauss Music Contest“ der Wiener Philharmoniker ausgezeichnet, ist Preisträgerin des Münchner Klavierpodiums sowie Stipendiatin des Dr.-Josef-Ratzenböck-Stipendiums. 2025 erhielt sie für ihre Mitwirkung an der Übe-App Practice Room den AVISO-Publikationspreis.

Erika Spring überzeugt mit ihrer stilistischen Vielseitigkeit und ihrer

kammermusikalischen Sensibilität. Sie konzertiert regelmäßig solistisch, als Liedbegleiterin sowie als Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles.

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